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Gemeinschaftspraxis Dr.Lutz Mauersberg und Dr.Brit Wald

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Wiesbaden · Biebrich

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. Problemfeld (chronischer) Schmerz

Problemfeld (chronischer) Schmerz:

Fast jeder leidet - zumindest zeitweise - unter Schmerzen. Von den 1998 im
Bundes-Gesundheitssurvey durch das Robert Koch-Institut befragten
Erwachsenen gaben 91 Prozent an, im vergangenen Jahr Schmerzen gehabt zu haben. 55 Prozent der Frauen und 41 Prozent der Männer hatten in der Woche vor der Befragung unter mittleren bis starken Schmerzen gelitten.

Im neuen GBE-Heft "Chronische Schmerzen - Kopf- und Rückenschmerzen, Tumorschmerzen" werden auf knapp dreißig Seiten Schmerzerscheinungsformen von hoher Public-Health-Relevanz und besonderen Konsequenzen für die Betroffenen dargestellt, außerdem Perspektiven und Ziele für bessere Versorgungsstrukturen für Patienten mit chronischen Schmerzen.

Bis Patienten mit chronischen Schmerzen den Weg in eine Schmerzambulanz oder eine Schmerzpraxis finden, vergehen oft Jahre mit einer Vielzahl häufig
erfolgloser Behandlungen. Es wird geschätzt, dass derzeit etwa fünf bis acht
Millionen Patienten an behandlungsbedürftigen chronischen Schmerzen erkrankt sind, bis zu zwanzig Prozent dieser Patienten benötigten eine spezielle
qualifizierte Schmerztherapie.

So kann etwa durch nicht-adäquate Kopfschmerzbehandlung oder - bei
Patienten, die trotz Kopfschmerzen keinen Arzt aufsuchen - durch
Selbstmedikation ein medikamenteninduzierter Dauerkopfschmerz entstehen.
Nach einer Entgiftung in spezialisierten Praxen oder Kliniken ist es meistens möglich, die ursprüngliche Kopfschmerzerkrankung (Migräne oder Spannungskopfschmerz) zu diagnostizieren und adäquat zu behandeln. Auch für Tumorschmerzen oder die so häufigen Rückenschmerzen gibt es meistens
wirksame Behandlungsmethoden.

Als chronisch werden Schmerzen bezeichnet, wenn sie länger als ein halbes
Jahr andauern und unabhängig von der Ursache eine wichtige Bedeutung im
Alltag der Menschen haben. Sie können sich zu einer eigenständigen Schmerzkrankheit manifestieren, bei der neben physiologischen Effekten
psychosomatische und verhaltenspsychologische Mechanismen eine besondere
Rolle spielen.

Das Robert Koch-Institut, das die Gesundheitsberichterstattung des Bundes
(GBE) in Kooperation mit dem Statistischen Bundesamt durchführt, veröffentlicht GBE-Themenhefte.

Das GBE-Heft "Chronische Schmerzen - Kopf- und Rückenschmerzen, Tumorschmerzen" kann kostenlos angefordert werden beim:
Robert Koch-Institut,
Gesundheitsberichterstattung,
General-Pape-Straße 62 - 66,
12101 Berlin,
Fax: 01888/754-3513,
E-Mail: gbe@rki.de.

 

Weitere Informationen

Gesundheitsberichterstattung & Links zum Thema Schmerz

Robert-Koch-Institut Berlin