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Gemeinschaftspraxis Dr.Lutz Mauersberg und Dr.Brit Wald

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Wiesbaden · Biebrich

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. Gehtraining bei Durchblutungsstörungen, AVK

Gehtraining bei Durchblutungsstörungen

Viele kennen dieses auch als Schaufensterkrankheit beschriebene Leiden: Man geht eine Strecke und kurz später schmerzen die Waden oder Beine. Man rastet einen Moment, erholt sich und kann bis zur nächsten Zwangspause weitergehen.

Die Ursache können arterielle Engstellen oder gar Verschlüsse Ihrer Beinarterien sein. Als Risikofaktoren gelten Rauchen, Diabetes, Übergewicht und erhöhtes Cholesterin, Thrombosen in der Vorgeschichte und Bluthochdruck. Ist die Diagnose gesichert, zeigen wir Ihnen hier ein Trainingsprogramm, mit dem Sie nach Absprache mit Ihrem Arzt die Gehstrecke verbessern können.

Zunächst bestimmen Sie Ihre schmerzfreie Gehstrecke:

Diese entspricht der Schrittzahl, die Sie bis zum Auftreten von krampfartigen Beinschmerzen, meist im Wadenbereich, erreichen.

Gehen Sie jetzt zügig mit etwa 120 Schritten in der Minute (das entspricht etwa einem Doppelschritt pro Sekunde) und zählen Sie hierbei die Anzahl der Schritte.

Von der so ermittelten schmerzfreien Schrittzahl ziehen Sie 10 % ab. Dies ergibt die persönliche Trainingsstrecke für die erste Trainingswoche.

Ablauf des täglichen Trainings:

Gehen Sie 10 mal Ihre Trainingsstrecke und bleiben Sie dazwischen jeweils 30 Sekunden stehen (Markierung am Weg merken !). Damit haben Sie eine "Trainingseinheit" absolviert.

Verteilen Sie mehrere Trainingseinheiten über den Tag, mindestens 3 Einheiten pro Tag sollten es sein.

Testen Sie jede Woche Ihre schmerzfreie Gehstecke neu und passen Sie Ihre Trainingsstecke an.

Die Trainingstrecke sollte pro Woche jeweils um 10 % gesteigert werden.

Notwendig ist ein regelmäßiges Training, auch wenn es bisweilen schwerfällt. Bei Verschlechterungen im Verlauf des Trainings sprechen Sie bitte unbedingt Ihren Hausarzt an.

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