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Gemeinschaftspraxis Dr.Lutz Mauersberg und Dr.Brit Wald

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ICD-10-GM Version 2017

Kapitel VI
Krankheiten des Nervensystems
(G00-G99)

G80.- Infantile Zerebralparese

Exkl.:
Hereditäre spastische Paraplegie (G11.4)
G80.0 Spastische tetraplegische Zerebralparese
Inkl.:
Spastische quadriplegische Zerebralparese
G80.1 Spastische diplegische Zerebralparese
Inkl.:
Angeborene spastische Lähmung (zerebral)
Spastische Zerebralparese o.n.A.
G80.2 Infantile hemiplegische Zerebralparese
G80.3 Dyskinetische Zerebralparese
Inkl.:
Athetotische Zerebralparese
Dystone zerebrale Lähmung
G80.4 Ataktische Zerebralparese
G80.8 Sonstige infantile Zerebralparese
Inkl.:
Mischsyndrome der Zerebralparese
G80.9 Infantile Zerebralparese, nicht näher bezeichnet
Inkl.:
Zerebralparese o.n.A.

G81.- Hemiparese und Hemiplegie

Hinw.:

Diese Kategorie ist nur dann zur primären Verschlüsselung zu benutzen,

  • wenn eine Hemiparese oder Hemiplegie nicht näher bezeichnet ist oder

  • wenn sie alt ist oder länger besteht und die Ursache nicht näher bezeichnet ist.

Diese Kategorie dient auch zur multiplen Verschlüsselung, um diese durch eine beliebige Ursache hervorgerufenen Arten der Hemiparese oder Hemiplegie zu kennzeichnen.

Exkl.:
Angeborene und infantile Zerebralparese (G80.-)
G81.0 Schlaffe Hemiparese und Hemiplegie
G81.1 Spastische Hemiparese und Hemiplegie
G81.9 Hemiparese und Hemiplegie, nicht näher bezeichnet

G82.- Paraparese und Paraplegie, Tetraparese und Tetraplegie

Hinw.:

Diese Kategorie dient zur Verschlüsselung von Paresen und Plegien bei Querschnittlähmungen oder Hirnerkrankungen, wenn andere Schlüsselnummern nicht zur Verfügung stehen.

Diese Kategorie dient auch zur multiplen Verschlüsselung, um diese durch eine beliebige Ursache hervorgerufenen Krankheitszustände zu kennzeichnen.

Für den Gebrauch dieser Kategorie in der stationären Versorgung sind die Deutschen Kodierrichtlinien heranzuziehen.

Soll die funktionale Höhe einer Schädigung des Rückenmarkes angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer aus G82.6-! zu verwenden.

Besteht eine (langzeitige) Beatmungspflicht, so ist Z99.1 als zusätzliche Schlüsselnummer zu benutzen.

Inkl.:
  • Paraplegie
  • Quadriplegie
  • Tetraplegie
  • chronisch
Exkl.:
Akute traumatische Querschnittlähmung (S14.-, S24.-, S34.-)
Angeborene und infantile Zerebralparese (G80.-)
Modifikatoren

Die folgenden fünften Stellen sind bei den Subkategorien G82.0-G82.5 zu verwenden:

KodeTitel
0
Akute komplette Querschnittlähmung nichttraumatischer Genese
1
Akute inkomplette Querschnittlähmung nichttraumatischer Genese
2
Chronische komplette Querschnittlähmung
Inkl.:
Komplette Querschnittlähmung o.n.A.
3
Chronische inkomplette Querschnittlähmung
Inkl.:
Inkomplette Querschnittlähmung o.n.A.
9
Nicht näher bezeichnet
Inkl.:
Zerebrale Ursache
G82.0- Schlaffe Paraparese und Paraplegie
G82.1- Spastische Paraparese und Paraplegie
G82.2- Paraparese und Paraplegie, nicht näher bezeichnet
Inkl.:
Lähmung beider unterer Extremitäten o.n.A.
Paraplegie (untere) o.n.A.
G82.3- Schlaffe Tetraparese und Tetraplegie
G82.4- Spastische Tetraparese und Tetraplegie
G82.5- Tetraparese und Tetraplegie, nicht näher bezeichnet
Inkl.:
Quadriplegie o.n.A.
G82.6-! Funktionale Höhe der Schädigung des Rückenmarkes
Hinw.:

Diese Subkategorie dient zur Verschlüsselung der funktionalen Höhe einer Rückenmarksschädigung. Unter der funktionalen Höhe einer Rückenmarksschädigung wird das unterste motorisch intakte Rückenmarkssegment verstanden. So bedeutet z.B. "komplette C4-Läsion des Rückenmarkes", dass die motorischen Funktionen des 4. und der höheren Zervikalnerven erhalten sind und dass unterhalb C4 keine oder funktionell unbedeutende motorische Funktionen vorhanden sind.

  • G82.61! C4-C5
  • G82.62! C6-C8
  • G82.63! T1-T6
  • G82.64! T7-T10
  • G82.65! T11-L1
  • G82.66! L2-S1
  • G82.67! S2-S5
  • G82.69! Nicht näher bezeichnet
  • G83.- Sonstige Lähmungssyndrome

    Hinw.:

    Diese Kategorie ist nur dann zur primären Verschlüsselung zu benutzen,

    • wenn die aufgeführten Krankheitszustände nicht näher bezeichnet sind oder

    • wenn sie alt sind oder länger bestehen und die Ursache nicht näher bezeichnet ist.

    Diese Kategorie dient auch zur multiplen Verschlüsselung, um diese durch eine beliebige Ursache hervorgerufenen Krankheitszustände zu kennzeichnen.

    Inkl.:
    Lähmung (komplett) (inkomplett), ausgenommen wie unter G80-G82 aufgeführt
    G83.0 Diparese und Diplegie der oberen Extremitäten
    Inkl.:
    Diplegie (obere)
    Lähmung beider oberen Extremitäten
    G83.1 Monoparese und Monoplegie einer unteren Extremität
    Inkl.:
    Lähmung eines Beines
    G83.2 Monoparese und Monoplegie einer oberen Extremität
    Inkl.:
    Lähmung eines Armes
    G83.3 Monoparese und Monoplegie, nicht näher bezeichnet
    G83.4- Cauda- (equina-) Syndrom
    Kodierhinweis
    Soll das Vorliegen einer neurogenen Blasenfunktionsstörung angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer aus G95.8- zu verwenden.
    • G83.40 Komplettes Cauda- (equina-) Syndrom
  • G83.41 Inkomplettes Cauda- (equina-) Syndrom
  • G83.49 Cauda- (equina-) Syndrom, nicht näher bezeichnet
  • G83.5 Locked-in-Syndrom
    G83.8 Sonstige näher bezeichnete Lähmungssyndrome
    Inkl.:
    Todd-Paralyse (postiktal)
    G83.9 Lähmungssyndrom, nicht näher bezeichnet


    • ICD10-GM- Diagnoseschlüssel Stand 23.09.2016
    • © WHO / DIMDI Deutsches Institut für medizinische Information und Dokumentation 1994-2017